TSV-Bernlohe
Der Verein Geschichte
Geschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 28. April 2008 um 12:19


Der TSV Bernlohe und seine Geschichte


Bereits lange vor der Gründung eines Fußballvereins wurden Fußballschlachten geschlagen, bei denen die begeisterte Fußballjugend von Bernlohe, Ober- und Unterheckenhofen, aber auch aus Rittersbach, „Am Espan“ in Oberheckenhofen oder auf dem sandigen Schulsportplatz kickten. Auf die Vollständigkeit einer Mannschaft kam es dabei weniger an, zwei Stangen ohne Querlatte bilden das Tor. Gekickt wurde meist mit einem einfachen Gummiball und mit normalen Straßenschuhen. Spaß machte es trotzdem allen.

1947 „Am Espan“ von Oberheckenhofen versammelt.

Alle diese Jungs wurden später aktive Fußballer beim noch nicht gegründeten TSV Bernlohe.


Drei sportbegeisterte Männer, Georg Heid, Fritz Schwendner und Thomas Staroszynski gaben den Anstoß und am 23. Juli 1949 wurde der „Turn- und Sportverein Bernlohe“ gegründet.


Das Gründungsjahr für den TSV Bernlohe war ein ganz Besonderes. Aus den drei westlichen Besatzungszonen wurde die Bundesrepublik Deutschland gebildet. Bernlohe war eine selbstständige Gemeinde mit ca. 240 Einwohnern. In Bernlohe gab es noch 13 Bauernhöfe, die im Haupt- oder Nebenerwerb bewirtschaftet wurden.

Die Vereinsgründung in Bernlohe war sehr kritisch zu sehen, denn die „Vorgänger“, ein Obstbaumverein, ein Ziegenzuchtverein und auch der „Liederkranz“ kamen kaum über ein Anfangsstadium hinaus.


Am 23.Juli 1949 traf man sich im Winklersaal in Bernlohe, um einen Fußballverein zu gründen. Mit 46 Gründungsmitgliedern wurde die Gründung

des TSV Bernlohe e.V.1949 vorgenommen. (Gründungsprotokoll als Anlage!)


Die neue Vorstandschaft bestand aus:

  • 1. Vorstand: Thomas Staroszynski

  • 2. Vorstand: Franz Mack

  • Kassenwart: Hans Winkler

  • Schriftführer: Georg Leisinger


Der erste Spielleiter war Georg Heid, der erste Jugendleiter Otto Frankenreuther. Es wurden eine Vollmannschaft und eine Jugendmannschaft gebildet.


 


 


Da der Schulsportplatz für Verbandsspiele zu klein war, musste ein neuer Spielplatz gefunden werden. Familie Winkler (Konrad Winkler als Bürgermeister, sowie Hans und Lina Winkler als Land- und Gastwirt), stellten schließlich ein Grundstück zur Verfügung.

 



Nur vier Tage später wurde das erste offizielle Fußballspiel in Bernlohe durchgeführt.


die erste Jugendmannschaft


Startschwierigkeiten gab es damals in der Nachkriegszeit zuhauf; von finanzkräftigen Gönnern war keine Rede, die meisten Mitglieder waren arbeitslos und der Monatsbeitrag stellte schon ein großes Opfer dar. Die Aufnahmegebühr betrug 1,00 DM, der Monatsbeitrag 0,50 DM.

 


Jedes Mitglied erhielt einen Mitgliedsausweis und ein Beitragsblatt, auf dem sich 12 Monatsabschnitte befanden. Monatlich wurde kassiert und ein Abschnitt am Beitragsblatt als Quittung abgeschnitten. Dieser Abschnitt diente dem Kassierer als Beleg bei der Abrechnung.


Was die Geselligkeit betraf, so wussten die Organisatoren von Anfang an einiges auf die Beine zu stellen. Bei der ersten Weihnachtsfeier im Gründungsjahr debütierte bereits eine Laienspielgruppe, die die Mitglieder auch in den folgenden Jahren mit gelungenen Aufführungen erfreute. Erstmals wurde 1949 eine Silvesterfeier durchgeführt. Tanzveranstaltungen, Vorträge, Filmvorführungen und die Laienspielgruppe weckten auch bei den Nichtfußballern Interesse am Verein.

1949 – Sivesterfeier

Zur Weihnachtsfeier 1950 trat wieder die Laienspielgruppe auf. Das Stück hieß: „Brief des kleinen Peter Junghans an seinen Vater im Niemandsland“ und fand großen Anklang. Alle Mitwirkende waren Vereinsmitglieder

von links: Erich Weidner – Georg Beckstein – Hans u. Lina Winkler - Gernot Staroszynski – Georg Eichhorn – Edith Stein – Bruno Halbig

1950 – Laienspiel zur Weihnachtsfeier mit dem gen. Stück


1950 – die Jugend-Mannschaft


Während Ende 1950 der Vereinskassenstand 248,50 DM aufwies, hatte die Vereinskasse am 3.01.1953 ein Defizit von 30,- DM. Dieses Defizit war aber durch einen Rasierklingenbestand gedeckt. Damals wurden noch nebenbei Rasierklingen, später auch Kugelschreiber mit dem TSV-Logo verkauft, damit Geld in die Vereinskasse kam.

Der Sportplatz wurde 1951 mit einer Humusschüttung versehen, denn bis dahin war er eine einzige Sandwüste, auf der die Schuhe während des Spiels auch wiederholt ausgeleert werden mussten. Gleichzeitig fing man gemeinsam an, ein kleines Sportheim zu bauen.


Am 19. Oktober1952 wird das erste Sportheim eingeweiht.


Um die Kameradschaft und den Zusammenhalt zu fördern, wurden neben dem Fußballbetrieb auch Vereinsausflüge mit den Partnern durchgeführt.

So fuhr man 1951 zum Tegernsee und Schliersee, 1952 nach Garmisch-Partenkirchen, 1954 ins Salzkammergut, 1955 in die Ötztaler Alpen und 1956 auf die Insel Mainau. Noch heute erinnern sich einige Zeitzeugen an die herrlichen Ausflüge.


1959 wird an das Sportheim eine Terrasse angebracht, 1962 wird ein Brunnen gegraben, damit steht dann auch fließendes Wasser zur Verfügung. Gleichzeitig wird an der Erweiterung des Sportheims gearbeitet.


Der Versuch, Leichtathletik und andere Sportarten in das Vereinsgeschehen einzubeziehen, scheitert nach zögerlichen Anfängen. Fußball bleibt im TSV dominant.

(Eine ehemalige Weitsprunggrube ist heute noch am unteren Ende des alten Sportplatzes sichtbar).

1961 übernimmt Hermann Schick als Jugendleiter die vielfältigen Aufgaben zur Neuschaffung einer neuen Fußball-Jugendabteilung. Die erste Jugendabteilung, die 1949 gegründet wurde, gibt es seit 1955 nicht mehr. Mit großem Engagement werden die Schüler und Jugendlichen auf den Straßen und Spielplätzen sowie im Gespräch mit den Eltern angeworben. Neben dem Fußballspielen wird auch auf die Pflege der Kameradschaft großer Wert gelegt.

1962 ist die A-Jugendmannschaft von Minerva 93 Berlin zu Gast in Bernlohe. Der Gegenbesuch in Berlin findet 1963 statt. 1964 führt ein Schülerausflug in die Fränkische Schweiz. Die A-Jugend von Minerva 93 Berlin ist wiederholt Gast bei der Jugend von Bernlohe. Die vorbildlich durchgeführte Jugendarbeit bildet auch eine der Voraussetzungen dafür, dass ausreichend Nachwuchs für die 1. Mannschaft geschaffen wird. (Erfolgreiche Fußballspieler, die jahrelang Leistungsträger in der 1. Mannschaft und auch noch bei der AH-Mannschaft sind und aus dieser Zeit der Jugendarbeit stammen, sind beispielsweise Werner Bachinger, Charly Baumann, Ernst Geier, Gerhard Grießmeier und Christoph Rosenbauer).


Hermann Schick mit seiner Jugendmannschaft

 

 

Im Jahr 1962 erst lässt sich der TSV Bernlohe ins amtliche Vereinsregister eintragen. Es besteht bereits eine eigene Vereinssatzung, was den Willen zu einem ordnungsgemäßen Vereinsleben dokumentiert und ein Vereinsabzeichen, das als äußeres Zeichen der Verbundenheit gilt.


Am 19. Oktober 1963 gelingt es dem TSV Bernlohe in der Mannschaftswertung des Herbstwaldlaufes - durchgeführt vom TSV Wolkersdorf - über 2.500 m den 1. Preis des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes, Kreis Schwabach, zu erringen.


Im Jahre 1964 erkämpft die 1. Fußballmannschaft den Sieg um den Richard- Stücklen- Pokal (R. Stücklen wird später, 1979-1983 als Bundestagspräsident zweithöchster Staatsmann der Bundesrepublik Deutschland).


Am 4.Juni 1966 werden das ausgebaute und erweiterte Jugend- und Sportheim sowie die neu-erstellte Waschanlage eingeweiht.

Das Jahr 1966 ist für den TSV ein ganz besonderes Jahr, die 1. Fußball-Mannschaft steigt in die B-Klasse auf. Im Oktober des Jahres wird ein großes Weinfest durchgeführt. (Mehrere 100 Liter Wein gehen über die Theke)


1966 – der TSV Bernlohe steigt in die B-Klasse auf


Im Jahre 1967 wird ein Vereinsausflug nach Gerlos / Austria durchgeführt.


Im Herbst 1967 wird im Gasthaus Kroner beschlossen, eine AH-Mannschaft zu gründen. (Der 1. und 2. Spielleiter sind Edgar Fischer und Fritz Bachinger.) Bereits im März 1968 wird das erste Spiel der AH-Mannschaft in Schwand ausgetragen und mit 0:2 gewonnen.


Ganz besonders wichtige Termine sind 1968 der Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung und der Erwerb des alten Schulsportplatzes (heute steht dort die Sporthalle!).


Im Jahre 1970 wird im Sportheim die Decke erhöht und damit begonnen, eine Scheinwerferanlage zu installieren und das Sportplatzgelände teilweise einzuzäunen. Das alles wird 1974 abgeschlossen.


ca. 1970 - AH – Mannschaft


Im Spätherbst 1973 wird das an den ehemaligen alten Schulsportplatz angrenzende Grundstück käuflich erworben. (Dazu werden die Mitglieder und die Bernloher Bürger zu Spenden aufgerufen. Nur so wird der Kauf möglich!)


Der TSV Bernlohe feiert 1974 sein 25-jähriges Jubiläum. Mit einer Galafeier – unter der Regie von Hermann Schick - im Winkler-Saal werden die Gründungsmitglieder geehrt.

u.a. werden auch Johann Winkler, Fritz Schwendner von Hermann Schick geehrt


In der Nähe des Sportplatzes wird ein großes Festzelt aufgestellt um die Feierlichkeiten im großen Rahmen durchzuführen. In der Festzeitschrift steht u.a. geschrieben: „Der TSV Bernlohe hat sich in dem Vierteljahrhundert seines Bestehens als eine von Idealisten geprägte Gemeinschaft profiliert, die, in sich gefestigt,, heute mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft blicken kann ….“.

Zum Saisonende 1974 steigt die 1. Fußballmannschaft wieder in die C-Klasse ab.


Mit Beginn des Jahres 1975 werden auch die Arbeiten an der neuen Sportanlage am vereinseigenen Gelände aufgenommen.


Am 3. Februar 1976 wird die Damen-Gymnastikabteilung von elf Gründungsmitgliedern „aus der Taufe“ gehoben. (Die Leitung wird von Christine Galambos übernommen). Kurzfristig melden sich 32 aktive Teilnehmerinnen.


Die AH-Mannschaft feiert 1977 ihr 10-jähriges Jubiläum. In der Fußballabteilung wird Helmut Griesemer als erster bezahlter Trainer engagiert.


Im Jahre 1978 wird die neue vereinseigene Sportanlage eingeweiht. Alle aktiven Abteilungen wirken dabei mit, so dass diese Einweihungsfeier wieder zu einem Höhepunkt wird.

Im gleichen Jahr wird die Tennisabteilung gegründet. Mit 28:26 Stimmen bei vier Enthaltungen fällt die Entscheidung denkbar knapp aus (zum Abteilungsleiter werden Günter Krätzler und Werner Sturm gewählt.). Ab Juni werden zwei Spielplätze errichtet.


Bei der AH-Mannschaft feiert Andreas Gußner ein besonderes Fest. In ununterbrochener Reihenfolge ist er seit 10 Jahren unangefochtener Torschützenkönig.


Im Jahre 1979 erwirbt der TSV vom Zweckverband Brombachsee eine große Holzbaracke. Diese wird unter großem Einsatz von freiwilligen Vereinsmitgliedern zu einer Mehrzweckhalle ausgebaut.


Im Jahre 1980 hat der TSV über 400 Mitglieder, davon über 100 Kinder und Jugendliche. Auch das weibliche Geschlecht ist vom Fußballbetrieb so fasziniert, dass es sich 1980 entschließt, eine eigene Damen-Fußballmannschaft aufzustellen. Nach wenigen Spielen wird aber der Spielbetrieb wieder eingestellt.


Im Jahre 1982 wird von der Tennisabteilung der dritte Platz gebaut.


Die Damen-Gymnastikabteilung feiert 1986 das 10-jährige Jubiläum, der TSV 1989 sein 40-jähriges Vereinsjubiläum. (Dazu wird eine Festschrift aufgelegt).


Mit der „Vereins-Ehrennadel in Gold“ und einer Urkunde werden alle Gründungsmitglieder für 40 Jahre TSV-Mitgliedschaft geehrt (geehrt werden: Hermann Bachinger, Georg Beckstein, Hans Brändl, Richard Doktorowski, Andreas Gußner, Hanni Gußner, Konrad Gußner, Ernst Hassler, Fritz Hemmeter, Franz Ipach, Christian Karg, Fritz Liegel, Fritz Schwendner, Thomas Staroszynski, Paul Walther, Hans Winkler, Erich Weidner, Konrad und Lina Winkler).


Hinter dem Fußballplatz wird 1990 ein Kleinfeldplatz – auch Bolzplatz - angelegt.


Bei einer außerordentlichen Vereinssitzung wird 1991 der neue Sportheimbau vorgestellt.

(Sportkamerad Oppl vom Stadtbauamt Nürnberg erklärt den Mitgliedern die Planung bezüglich Größe, Kosten und Zuschüssen für das Sportheim mit Gastwirtschaftsbetrieb und Pächterwohnung, sowie Nebenräumen und Nasszellen.)


Bei einer anschließenden Diskussion und Abstimmung gibt es keine einzige Gegenstimme. Somit können die Verantwortlichen in die Durchführungsphase gehen. Am 11. März 1994 wird das neue Sportheim eingeweiht. Die Sportgaststätte wird schon etwas früher von Olga Billner und Heinz Friedinger als erstem Pächterpaar betrieben.


Im März 1998 wird eine Männer-Gymnastikabteilung gegründet. Ca. 20 Sportkameraden, die fast alle aktiv im TSV tätig waren und noch nicht zum „alten Eisen“ gezählt werden wollen, finden sich zusammen, um Gymnastik, Übungen im Kraftraum, aber auch Fahrradtouren durchzuführen. Die eine oder und andere Weiterbildungsmaßnahme wie beispielsweise ausgewählte Besichtigungen, wird von allen genossen. Aber auch Geselligkeit wird gepflegt.

 


In diesem Jahr kann die Fußballabteilung erstmals keine 1. Mannschaft melden. Gleichzeitig feiert die Tennisabteilung ihr 20-jähriges Jubiläum.


Im Jahre 1999 feiert der TSV sein 50-jähriges Vereinsjubiläum. Zu disem festlichen Anlass werden auch die noch verbliebenen Gründungsmitglieder für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

v.links hinten: Franz Ipach, Konrad Winkler, Ernst Haßler, Christian Karg, Konrad Gußner, Paul Walther, Hermann Bachinger.

v.links sitzend: Andreas Gußner, Hans Brändl, Fritz Schwendner, Richard Doktorowski, Konrad Stark


Unter der Spielleitung von Werner Bachinger (als 1.) und Erwin Holzheid (als 2.) wird 1999 eine neue 1. Fußball-Mannschaft aufgebaut und gemeldet.

1999 - die neue 1. Fußball- Mannschaft mit E. Holzheid (2.Spiell.) Trainer Harry Heider und W. Bachinger (1.Spiell.)

 

 

Bereits 2001 feiert diese 1. Fußballmannschaft den zweiten Aufstieg in der Geschichte des TSV. Die nächsten zwei Spieljahre werden in der Kreisklasse gespielt, bis 2003 der erneute Abstieg in die A-Klasse besiegelt ist.

Während im Jahre 2004 noch 380 Mitglieder gemeldet sind, verbleiben Anfang 2005 nur noch 370 Mitglieder. Der TSV kämpft in der Neuzeit in vielen Bereichen um den Fortbebestand des Sportbetriebs.

Angefangen beim Fehlen aktiver Fußballer im Senioren-, aber auch im Jugendbereich, bis hin zum Fehlen von ehrenamtlichen Mitarbeitern liegt doch einiges im Argen.


In der Jugendarbeit, der Nachwuchsarbeit, mussten neue Wege gefunden werden. Da der TSV Bernlohe nur die Mannschaften, die auf dem Kleinfeldplatz mit sieben Jugendlichen - wegen Spielermangels - spielen, auf seinen Namen anmelden kann, muss eine Lösung darüber hinaus gefunden werden. Als Alternativen waren eine Spielgemeinschaft mit anderen Vereinen oder eine eigenständige Jugendfördergemeinschaft (JFG) im Gespräch. Die Vor- und Nachteile dieser beiden Formen mussten gegeneinander abgewogen werden.


Der Vorteil einer Spielgemeinschaft ist, dass die beiden Vereinsnamen SG Bernlohe bzw. SG Georgensgmünd weiterhin in der Presse auftauchen, wobei eine Jugendfördergemeinschaft einen neuen Namen benötigt - in unserem Fall ist dies JFG Rezattal - was dem einen oder anderen nicht sehr viel sagt.

Wesentlicher Nachteil einer Spielgemeinschaft ist allerdings das nicht vorhandene Aufstiegsrecht, welches andererseits bei einer Jugendfördergemeinschaft gegeben ist. Ein organisatorischer Nachteil der JFG ist, dass man zusätzlich zum TSV Bernlohe einen neuen Verein gründen muss, der eine eigene Vorstandschaft benötigt, die den Stammvereinen gegenüber unabhängig ist.

Bernlohe wird z.Zt. in der Vorstandschaft als 2. Vorsitzender der JFG Rezattal von unserem Mannschaftsbetreuer Herbert Ochsenkühn repräsentiert.


Fakt ist, dass, nachdem sich der TSV Rittersbach gegen und der TSV Georgensgmünd sowie der TSV Bernlohe für diese Form einer Zusammenarbeit entschieden haben, die Spieler- und Sportplatzdecke zu knapp geworden wäre. Deshalb wurden mit den beiden Abenberger Vereinen DJK und SV im neuen Verbund/Verein eine zusätzliche Spielerdecke und auch zusätzliche Platzangebote für Training und Rundenspiele gewonnen.

Gegründet wurde die JFG Rezattal 2004 und war vorerst für ein Jahr zur Probe ins Leben gerufen. Nach der einjährigen Probezeit, dem Rechenschaftsbericht und der Hauptversammlung 2005 wurde entschieden diese Form der Zusammenarbeit in einer JFG weiterhin zu betreiben. Zwar kostet die Fördergemeinschaft relativ viel Geld, jedoch gibt es für den TSV Bernlohe keine Alternative im Bereich Fußball – Jugend.


Alle die vielen Sportkameraden, die als aktive Sportler oder aber als ehrenamtlich Mitwirkende einen großen Teil ihrer Freizeit und Energie - teils über viele lange Jahre hinweg - in den TSV steckten, sollen nicht vergessen werden. Bei viele Feiern und Veranstaltungen in der langen Vereinsgeschichte wurden immer wieder auch Sportkameraden für ihren Einsatz geehrt. Einige große Leistungsträger des Vereins seien hier genannt:


1. Thomas Staroszynski, Gründungsmitglied, 1.Vorsitzender

2. Alfred Grund, Gründungsmitglied, Jugendleiter

3. Georg Heid, Gründungsmitglied und langjähriger Spielleiter (1949-1964) sowie

Vorstand 1957+1958).

4. Johann Winkler, Gründungsmitglied und 6 Jahre Kassenwart (1949-1954) sowie 5

Jahre 2. Vorstand ( 1956 – 1960).


 

5. Andreas Gußner, Gründungsmitglied als Jugendlicher mit 16 Jahren, 1. Vorstand

1971-1976 und 1978-1981), 2. Vorstand (1977 und 1982 – 1985), aktiver Fußball-

er in der Jugend, 1. Mannschaft und AH, Ehrenmitglied beim TSV.

  1. Hermann Bachinger, Gründungsmitglied als Jugendlicher, 28 Jahre Kassierer in

der Vorstandschaft. Ehrenmitglied im TSV, heute Leiter der Männergymnastik.

  1. Hermann Schick, langjähriger Jugendleiter, angefangen 1961 mit dem Aufbau ei-

ner Fußballjugend, 2.Vorstand (1974+1975), neben dem 1.Jugendleiter auch viele

Jahre 2. Jugendleiter sowie Schülerspielleiter, Organisator und Durchführer von

Veranstaltungen und Feiern.

  1. Eberhard Grund, angefangen als jugendlicher Schriftführer, später stand er für viele

Ämter im Verein – insbes. als langjähriger Vereinsjugendleiter – zur Verfügung, als

Aktiver spielte er viele Jahre lang als Torwart, häufig zeitgleich in 3 verschiedenen

Mannschaften. Ehrenmitglied im TSV.

9. Erich Recknagel, viele Jahre in der Vorstandschaft als 1. und 2. Vorstand (1978 -

1985)

10. Franz Ullamann, 2. Vorstand (1988+1989), 9 Jahre Schriftführer und seit 1990 bis

heute Kassierer.

11. Günter Krätzler,1.Vorstand von 1989-2002, sowie Schriftführer (1980-1988),

Leiter der Tennisabteilung und aktiver Tennisspieler. Während seiner Ära wurde

das neue Sportheim gebaut.

12. Helmut Fabri, angefangen als Schriftführer (1989), dann 9 Jahre 2. Vorstand

(1990- 98) und von 2002 - 2007 1. Vorstand.

13. Dieter Eichelbaum, 12 Jahre Schriftführer (1990 – 2002), anschließend 2. Vor-

stand bis 2007.

  1. Gerda Stromberger, ausgezeichnet mit der Silbernen Vereinsnadel für über 10 J.

Vorstandstätigkeit. Gründungsmitglied der Damengymnastik, stand nebenbei auch

jahrelang als „Mädchen für Alles“ u.a. als Bedienung bei Veranstaltungen zur Ver-

fügung

  1. Ernst Hassler, Gründungsmitglied als Jugendlicher, treuer u. zuverlässiger TSV-

Sponsor , TSV - Fan und stiller Helfer zu jeder Zeit, Ehrenmitglied im TSV.

 

Als langjährige Aktive sowie auch mit ehrenamtlichem Engagement sind ebenfalls zu erwähnen: Hans Geier, Erwin Holzheid, Helmut Siko, Klaus Rohmeyer, Fritz und Werner Bachinger, Peter Doktorowski sowie Sabine Gußner,


Als aktive Leistungsträger für viele hundert Spieleinsätze wurden aus gezeichnet :

Für über 600 Spiele: Eberhard Grund (1969),Christoph Rosenbauer (1986), Heinz Siko (1990), im März 2005 Carsten Holzheid.

Für über 500 Spiele: Andreas Gußner (1966), Christoph Rosenbauer (1980), Gerhard Grießmeier (1986), Heinz Siko (1988),

Für über 400 Spiele: Heinz Siko (1983), Ernst Geier, Richard Lämmermann (1990), Rainer Stark (1992), Peter Gußner (1995).



Quellen: div. Festzeitschriften (40 und 50 Jahre TSV), Protokollbücher und Erlebtes seit 1978

Verantwortlich für den Text und die Darstellung: Erich Beerschwinger

 

 

 

 

 

Aktualisiert ( Montag, 05. Mai 2008 um 07:01 )
 
Template created by SkullTheme