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Hallenradsport (allgemein) 1.2.1 Hallenradsport – Geschichte Die ersten Kunstradfahrer gab es bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zu den Pionieren zählten dabei die Amerikaner Nikolas Edward-Kaufmann und John Featherly, die als Radakrobaten auftraten und damit ihren Lebensunterhalt verdienten. Aus den Informationen geht hervor, dass die beiden die Urheber des ersten Radballspiels am 14.09.1893 in Rodchester in den USA waren. Auch in Deutschland entstanden etwa zur gleichen Zeit die ersten Radvereine. Am 6. September 1884 sollen auf dem "ersten Kongress des Deutschen Radfahrerbundes" in Leipzig die ersten Kunstradwettkämpfe ausgetragen worden sein. Damals fuhr man allerdings noch auf einem Hochrad. War es zu jener Zeit eher die Beherrschung des Fahrrades und das Fahren einer bestimmten Wegstrecke, hat sich der Kunstradsport zu einer technischen Disziplin entwickelt, welche im Leistungssport auch vor Sportphysik und Sportpsychologie keinen Halt macht. Von den Zirkusnummern aus dem 19. Jahrhundert hat sich der Kunstradsport im Laufe der Zeit zu einer ernstzunehmenden Sportart mit festem Regelwerk entwickelt und international etabliert. Die· Hochburgen der Sportart sind in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich und Tschechien zu finden. In den letzten Jahren hat aber insbesondere der ostasiatische Raum mit den Nationen Japan, China, Hongkong, Macao und Malaysia nachgezogen. Den Aufzeichnungen zufolge fand 1895 die erste offizielle Europameisterschaft im Kunstradfahren statt. 1956 wurden die ersten UCI-Weltmeisterschaften im 1er Männer ausgetragen. Die Frauen folgten 1970, das Zweier-Kunstradfahren 1986. Das Vierer-Kunstradfahren ist erst seit 2005 offizielle Weltmeisterschaftsdisziplin. Weltmeisterschaften finden jährlich statt. Unter anderem wurden sie ausgetragen in Hongkong (1993), Madeira (1999), Japan (2001), Portugal (2009) stattfanden. Es nehmen jeweils an die 20 verschiedenen Nationen aus der ganzen Welt teil. 1.2.2 Kleine Regelkunde Kunstrad Die Fahrfläche ist in der Regel ein Hallenboden aus Holz oder Gummi und muss bei internationalen Wettkämpfen 11 m × 14 m groß sein. Sie wird durch Seitenlinien begrenzt, diese dürfen nicht überfahren werden. Um den Mittelpunkt (Kreis mit 0,5 m Durchmesser) sind zwei Kreise mit einem Durchmesser von 4 m und 8 m aufgezeichnet. Eine Übung muss normalerweise eine Halbe Runde, eine Runde, ein S oder eine 8 (= Wechselrunde) lang gezeigt werden. Bei der halben Runde bzw. normalen Runde muss man außerhalb des Vier-Meter-Kreises fahren. Bei einer Wechselrunde muss zweimal über den Mittelpunkt gefahren werden, und die beiden Schleifen müssen über den Acht-Meter-Kreis führen. Das S ist eine halbe 8, folglich muss der Mittelpunkt nur einmal getroffen werden. Bei Sprüngen, Übergängen und Hocken ist nicht vorgeschrieben, wo man sie ausführt. Alle Übungen im Kunstradfahren werden aus einem international geltenden Reglement ausgewählt. Sie müssen für die Kür vorausgewählt und bei der Jury mithilfe standardisierter Formulare eingereicht werden, den Wertungsbögen. Jede Übung hat einen Punktwert, welcher die Komplexität und die Zeit, die die Übung beansprucht, berücksichtigt. Diesen Punktwert nennt man Schwierigkeit. Die Summe aller Schwierigkeiten bezeichnet die aufgestellte Schwierigkeitspunktzahl im Wertungsbogen. Dies ist der Ausgangswert für einen Wettkampf. Wird der so vorgegebene Ablauf der Kür nicht eingehalten, gibt es Abzüge. Für die Abzüge ist die Jury verantwortlich. Eine Jury besteht aus einer Jury mit zwei bis fünf Trainern als Ansager (Wertung) und zwei bis drei Trainern als Schreiber. Diese bewerten fortlaufend die Kür. Vor der Änderung des Reglements hieß die Jury Kampfgericht. Die Kür selbst läuft nach strengen Vorgaben ab. Betreten der Fahrfläche, Begrüßung der Zuschauer durch Knicks oder Verbeugung, Einfahren, Einnahme der Startposition. Dann signalisiert der Sportler oder der Kommandogeber der Mannschaft durch das Stichwort „Start“ an den Zeitnehmer (ein Mitglied des Kampfgerichts) den Beginn der Kür. Hierbei setzt auch die Musik ein. Ab jetzt muss binnen fünf Minuten das Programm absolviert werden. Unterbrechungen der Zeitnahme gibt es nur in absoluten Ausnahmefällen, z. B. bei technischen Problemen mit dem Rad oder starken Verletzungen. Es gibt Abzüge bei der Schwierigkeit: wenn die Übung keine komplette Wegstrecke gezeigt wird bei Nichteinhalten der Reihenfolge wenn die Übung nicht korrekt ausgeführt wird (nicht nach Reglement) wenn bei Drehungen nicht ausreichen viele gefahren werden bei Zeitüberschreitung Ein akustisches Signal ruft die Minuten aus (entweder verbal vom Zeitnehmer oder elektronisch). Danach kann sich die Sportler orientieren und falls nötig, das Tempo anpassen. Weiterhin gibt es Abzüge für die Ausführung: bei sichtbaren Unsicherheiten (Haltung, Fahrstil, unregelmäßiger Tritt, Streckfehler, …) bei unsauberer Ausführung bei Überfahren der Flächenbegrenzung bei unkorrektem Abgang vom Rad (Fallenlassen des Rades am Ende der Kür) bei Stürzen und kurzen Bodenberührungen (Tipper) Der Trainer darf während der ganzen Kür die sogenannte Coaching-Zone nicht verlassen. Dies spielt besonders beim Radwechsel im Zweier (von zwei Rädern auf eines) eine Rolle, da die Sportler das überflüssige Rad zum Trainer transportieren müssen. Die internationalen Regeln werden von der Union Cycliste International (UCI) aufgestellt.[1] Der UCI gehören die nationelen Radsportverbände an. 1.2.3 Das Sportgerät Das Kunstrad, auch „Kunstfahrmaschine“ genannt, ist ein handgeschweißtes Personenrad. Es ist mit Spezialreifen ausgestattet, was eine sichere Bodenhaftung auf ebener Fläche, z. B. Hallenboden oder Holzparkett, garantiert. Verkehrssicher bzw. straßentauglich ist ein solches Rad nicht, es würde durch Gebrauch auf Schotter oder Asphalt beschädigt. Eine 1:1-Übersetzung mit Starrlauf garantiert, dass es auch ohne Pedalkontakt weiterfährt und rückwärts fahren möglich ist. Lenker und Sattel sind so beschaffen, dass man mit Gymnastikschuhen auf ihnen stehen kann. Das heißt, dass die Lenkerholme abgerundet oder durch Griffe geschlossen sein müssen und der Sattel fabrikmäßig (mit einer Länge von maximal 300 mm und einer Breite von maximal 220 mm, und einer größten unbelasteten Durchbiegung von 60 mm) hergestellt sein muss. Die Kurbeln müssen von Mitte Tretlager bis Mitte Pedalachse eine Länge von 130–170 mm haben. Des Weiteren gibt es Dorne, mit einer Maximallänge von 50 mm, beidseitig an der Achse der Laufräder, als Auftritte, die mehr Übungen im Einer- und Zweierkunstradfahren ermöglichen. Die Sportbekleidung besteht neben den rutschfesten Gymnastikschläppchen in der Regel aus einer festen Gymnastikhose (Leggings) und einem Trikot. Im Mannschaftssport muss die Mannschaft einheitlich gekleidet sein. In allen Disziplinen muss vor Wettkampfbeginn eine sportliche Präsentation erfolgen, eine Kürmusik ist erwünscht. 1.2.4 Disziplinen Im Kunstradfahren werden folgende Disziplinen unterschieden: Einer-Kunstradfahren der Männer oder Frauen Zweier-Kunstradfahren der Frauen und offene Klasse Vierer-Kunstradfahren der Männer oder Frauen Sechser-Kunstradfahren der Männer oder Frauen Vierer-Einradfahren der Männer oder Frauen Sechser-Einradfahren der Männer oder Frauen In den Disziplinen 1er und 2er Kunstradsport der Männer bzw. Frauen werden Weltmeistertitel und im Juniorenbereich Europameistertitel vergeben. Darüber hinaus werden in Deutschland, der qualitativen und quantitativen Hochburg des Kunstradsports, nationale Meisterschaften im 4er und 6er Kunstradfahren der Männer und Frauen bzw. im 4er und 6er Einradfahren der Männer und Frauen ausgetragen. Die Meisterschaften werden auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene, in den Kategorien Elite (Männer und Frauen), Junioren/Jugend (männlich/weiblich) sowie Schüler und Schülerinnen ausgetragen. Beim Einer-Kunstradfahren werden Übungen auf einem Spezialrad gezeigt. Hierbei werden 30 Übungen in fünf Minuten gezeigt. Diese Übungen können einfache Grundelemente (z. B. rückwärts fahren, Stillstand, …), statische Stände (z. B. auf Sattel und Lenker), statisch turnerische Elemente (z. B. Handstände, Stützwaagen, Vorhebehalten oder Stützgrätschen), Steiger (Übungen, bei denen nur auf dem Hinterrad gefahren wird), Drehungen (= Pirouetten) (z. B. in einer Steigerposition auf dem Hinterrad), Übergänge (von einer Steigerposition zur anderen), translatorische Rotationen (z. B. Lenkerstanddrehung (über der Achse des Vorderrades), Drehsprung (um das Vorderrad)), Sprünge und Hocken (z. B. Sprung vom Sattelstand zum Lenkerstand) sein. Im Zweier-Kunstradfahren besteht die Kür aus zwei Teilen. In einem Teil (meist der erste) fahren zwei Sportler/innen auf zwei Rädern, überwiegend mit Griffverbindung, Übungen, die auch aus dem Einer-Kunstradfahren bekannt sind (z. B. Steiger). Einige Übungen werden dabei aber auch einzeln synchron präsentiert. In dem anderen Teil nutzen die Sportler gemeinsam ein Rad; hierbei können ebenfalls gemeinsam Stände (z. B. einer steht auf dem Sattel, der andere auf dem Lenker) gezeigt werden, es kommen jedoch sogenannte „Trageübungen“ (Einer fährt bekannte Steigerpositionen, der andere sitzt oder steht auf den Schultern) hinzu. Seit 2008 wird diese Disziplin bei Meisterschaften auch gemischt (Männlich/Weiblich) gefahren. Beim Vierer- und Sechser-Kunstradfahren nutzt jeder Sportler sein eigenes Rad. Es werden keine dem Turnen verwandte Übungen gezeigt, sondern verschiedene Figuren möglichst synchron gefahren. Diese können entweder Niederrad (beide Räder haben Kontakt zum Boden) oder im Steiger (Vorderrad hat keinen Kontakt zum Boden) jeweils vorwärts oder rückwärts gefahren werden. In der Elite und bei den Junioren werden hierbei 25 Übungen in fünf Minuten gezeigt. Das Vierer- und Sechser-Einradfahren ist ab 2008 keine internationale Disziplin mehr. In Deutschland wird Einradfahren weiterhin wie das Vierer- und Sechser-Kunstradfahren gezeigt. In allen Disziplinen ist Deutschland absoluter Favorit. International um die vorderen Plätze kämpfen aber auch stets Österreich, Tschechien, Schweiz, Frankreich und immer mehr auch China. Die Hochburgen innerhalb Deutschlands befinden sich in Württemberg, im Rhein-Main-Gebiet und in Bayern. 1.2.5 Sportliche Voraussetzungen Einer- und Zweier-Kunstradfahren ist eine Leistungssportart. Es stellt vor allem hohe Anforderungen an die technischen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Sportlers. Präzise Ausführung der einzelnen Bewegungsabläufe, Gleichgewichtsgefühl, Kondition, Kraft, mentale Stärke, Dehnfähigkeit, graziöse Körperhaltung und schnelle Reaktionen sind unabdingbar für das Ausüben dieses Sports. Eine gute Dehnfähigkeit z. B. ermöglicht eine vollkommene Nutzung des beschränkten Platzes des Fahrrads. Ein ehemaliger Bundestrainer bezeichnete Kunstradfahren einmal als „vollendetste Version des Geräteturnens“, viele Zuschauer und Sportwissenschaftler erkennen ebenfalls die besondere Herausforderung. Vergleiche mit Eiskunstlauf, Tanz, Turnen, usw. zeigen hierbei nur einen Bruchteil der Schwierigkeit. Im Vierer- und Sechser-Kunstradfahren sind hingegen weniger die körperlichen Voraussetzungen ausschlaggebend, als vielmehr die präzise Perfektion, Synchronität und Teamgeist und ebenfalls schnelle Reaktionen. 1.2.6 Training Das günstigste Einstiegsalter liegt zwischen fünf bis sieben Jahren, also sobald das Radfahren beherrscht wird. Zwischen sechs und zwölf Jahren steht das Grundlagentraining im Mittelpunkt der Ausbildung. Schwerpunkte: zunächst allgemeines später spezielles Koordinationstraining. In diesem Alter liegt die sensible Phase für die koordinative Schulung, daher wird diese hier in erster Linie geschult. Darüber hinaus erfolgt auch ein altersgemäßes Technik- und Konditionstraining. Zwischen 13 und 16 Jahren erfolgt das Aufbautraining mit den Schwerpunkten, Verbesserung der speziellen Koordination, der speziellen Beweglichkeit, Intensivierung de Technik, allgemeines und spezielles Krafttraining, Spezialisierung für Einer- oder Zweier-Kunstradsport. Der Trainingsaufwand beträgt vier Trainingseinheiten pro Woche jeweils zwei bis drei Stunden. Zwischen dem 15. und 16. Lebensjahr beginnt das Leistungstraining. Schwerpunkte sind hierbei komplexes Techniktraining, gezieltes Kraft- und Ausdauertraining sowie mentales Training. Steigerung des Trainings und Erhöhung der Wettkampfhäufigkeit. Der Trainingsaufwand beläuft sich dann zwischen vier und fünf Trainingseinheiten pro Woche jeweils ca. drei bis vier Stunden. Ab 17 Jahren erhöht sich dann der Trainingsaufwand nochmals entscheidend, insbesondere wird die Wettkampfhäufigkeit nochmals erhöht. 1.3 Einrad 1.3.1 Technik und Physik Die wichtigsten Bestandteile eines Einrads sind: Das Rad (dazu gehören die Felge, der Schlauch, der Reifen, die Speichen, die Nabe und die Achse), die Kurbeln, die Pedale, die Gabel, die Sattelstütze, und der bananenförmige Sattel. Das Rad ist ähnlich aufgebaut wie bei einem Fahrrad, allerdings gibt es bei einem Einrad eine spezielle Nabe, in der die Achse integriert ist. Die Kurbeln sind über die Tretlagerwelle fest mit der Radnabe verbunden. Dadurch wird die Drehung der Pedale direkt auf das Rad übertragen. Anders als beim Fahrrad gibt es keinen Freilauf – gebremst wird durch Muskelkrafteinwirkung auf das Pedal gegen die Drehrichtung der Kurbel. Die Gabel ist an den Lagern der Achse befestigt, während die Kurbeln am Ende der Achse festgemacht sind. Die Sattelstütze verbindet die Gabel mit dem Sattel. Das Einrad ist eine Art inverses Pendel. Der Schwerpunkt des Gesamtsystems aus Einrad und Fahrer befindet sich oberhalb des Drehpunktes. Damit das System aus Einradfahrer und Einrad unter dem Einfluss der Schwerkraft nicht umfällt muss der Fahrer das System ständig aktiv durch Balancieren in einem labilen mechanischen Gleichgewicht halten. Der Fahrer sitzt dabei freihändig senkrecht über der Radnabe auf dem Bananensattel und tritt zwecks Bewegung und Balance in die Pedale – ähnlich wie beim Fahrrad. Geübte Einradfahrer können ohne Bewegung - im Stillstand - auf dem Rad balancieren. Dabei muss der Fahrer den Körperschwerpunkt lotrecht über der Auflagefläche des Rades halten. In der Bewegung muss ein labiles Gleichgewicht hergestellt werden, indem das sogenannte Scheinlot - die Resultierende aus Schwerkraft und Fliehkraft - durch die Unterstützungsfläche geführt wird. Durch das so genannte Pendeln, bei dem der Einradfahrer das Rad eine halbe Umdrehung vor- und zurückbewegt, kann das Einrad auch quasi auf der Stelle gehalten werden. Einräder gibt es in verschiedenen Größen, von Miniatureinrädern mit einer Radgröße von 12 Zoll bis zu großen Einrädern mit einem Raddurchmesser von 50 Zoll. Die Standardgrößen sind Räder mit einem Durchmesser von 20 und 24 Zoll. Bei den vielen verschiedenen Arten von Einrädern, wie zum Beispiel Freestyle-Einrad, Trial-Einrad, MUni, Giraffe und Langstrecken-Einrad sind die verschiedenen Bauteile auf den jeweiligen Zweck des Einrads ausgerichtet. Kleinere Einräder sind wendiger und eignen sich so besser für Einradtricks, größere Einräder laufen ruhiger und ermöglichen höhere Geschwindigkeiten. Ähnlich verhält es sich mit der Kurbellänge: kürzere Kurbeln ermöglichen eine schnelle, kraftvolle Beschleunigung, was beispielsweise für das Fahren von Pirouetten vorteilhaft ist, lange Kurbeln bieten eine bessere Hebelwirkung, was gut zum Geländefahren ist. Einräder mit einer eckigen Gabel ermöglichen es, bei verschiedenen Tricks die Füße darauf zu stellen. Freestyle-Einrad Das Freestyle-Einrad wird allgemein für Freestyle und Flatland Skills verwendet. Es hat normalerweise eine relativ hohe Sattelstütze, einen schmalen Sattel und eine eckige Gabel, die für Einbein-Tricks verwendet wird. Hersteller von Freestyle-Einrädern sind zum Beispiel: Miyata, Nimbus, Schwinn, Ajata, Semcycle und Koxx. Ein Freestyle-Rad hat normalerweise einen Raddurchmesser von 20 Zoll, kleinere Fahrer verwenden auch Freestyleräder mit 16 Zoll und es gibt auch Fahrer die 24-Zoll-Räder beim Freestyle verwenden. Trials - Einrad Trials - Einräder sind besonders stabil konstruiert um den Anforderungen des Einrad-Trials gerecht zu werden und die Kräfte, die etwa beim Springen und Droppen entstehen, auszuhalten. Auch die Kurbeln und Pedale sind robuster gebaut, um den Belastungen standzuhalten. Hier haben sich vor allem Vielzahnnaben und die dazugehörigen Kurbeln bewährt, die allerdings teurer als Standard-Vierkantnaben sind. Viele Trials-Einräder sind mit dicken 19- oder 20-Zollreifen ausgestattet um so einen Teil des Stoßes beim Springen aufzufangen. Offroad - Einrad („MUni“) „MUni“ ist die Abkürzung für Mountain Unicycle, zu Deutsch Berg-Einrad, und bezeichnet die Mountain - Bike - Variante des Einrads. Das MUni ist speziell für das Fahren im Gelände konzipiert. Es besteht zum Teil aus denselben Komponenten wie ein Trial - Einrad, es gibt jedoch ein paar Unterschiede. Normalerweise hat ein MUni einen Raddurchmesser von 24 oder 26 Zoll und einen breiten Stollenreifen mit grobem Profil. Das ermöglicht es dem Fahrer, leichter über verschiedene Hindernisse wie Wurzeln oder Steine drüber zu fahren. Hinzu kommen die sehr stabile Nabe und Pedale, die sehr guten Halt bieten. Auch der Sattel ist meist dicker und bequemer um das Fahren im Gelände etwas angenehmer zu machen. So kann überall dort gefahren werden, wo mit einem herkömmlichen Einrad kein Weiterkommen ist, also: Off - Road, auf Felsen, auf Gras, im Dreck, im Sand, auf Schnee oder Eis. An manchen MUnis sind auch Bremsen montiert, die vor allem bei steilen Abfahrten zum Einsatz kommen. Touring - Einrad Das Touring - Einrad ist für lange Strecken konstruiert. Ein Touring - Einrad hat einen großen Raddurchmesser zwischen 26 und 36 Zoll. Dadurch wird mit einer Pedal-Umdrehung eine größere Strecke zurückgelegt. Der Trend zum Einrad mit großem Raddurchmesser wurde durch ein 36-Zoll-Einrad der Firma Coker Tire ausgelöst. Seit kurzem gibt es mit dem „GUni“ (geared unicycle) der Firma Schlumpf auch ein Touring - Einrad mit integrierter 2-Gangschaltung (1:1, 1:1,5). Weitere spezielle Einräder Giraffe: (auch Hochrad oder Hoch-Einrad): Die Giraffe hat eine verlängerte Gabel, wodurch sich der Abstand zwischen Sattel und Radnabe vergrößert. Das Tretlager ist nach oben, in normalem Abstand zum Sattel verlegt. Das Rad wird über eine oder zwei Ketten, die mit der Radnabe verbunden sind, angetrieben. Twice: ist ein Einrad bei dem zwei Räder übereinander montiert sind, sodass nur ein Rad den Boden berührt. Das obere Rad wird wie bei einem normalen Einrad über eine starre Achse, an der die Kurbeln befestigt sind, angetrieben. Es berührt unten die Oberseite des unteren Rades und treibt dieses durch seine Reibung an. Um vorwärts zu fahren muss rückwärts getreten werden. Fahrer - Größe und Raddurchmesser wenn Fahrer-Größe und Raddurchmesser gut zusammenpassen, kann das Leistungsvermögen optimal ausgeschöpft werden und ohne körperliche Beschwerden Einrad gefahren werden. Um das optimale Verhältnis zu Ermitteln wird die Schritthöhe des Fahrers in Relation zum Raddurchmesser gesetzt. Die folgende Tabelle gibt Richtwerte an. (gemessen wird vom Boden bis zum Schritt) | Schritthöhe | Raddurchmesser | | bis 61 cm | 16″ | | bis 66 cm | 20″ | | bis 84 cm | 24″ | | mehr als 84 cm | 26 | Richtige Sattelhöhe Es ist wichtig, dass der Abstand zwischen Pedal und Sattel an die Körpergröße des Fahrers angepasst ist. Ein zu tiefer Sattel und falsche Fußstellung können zu Knieschmerzen führen. Als grober Anhaltspunkt für die richtige Einstellung kann gelten, dass sich der Sattel etwa auf Bauchnabelhöhe des Fahrers befinden soll, wenn der Fahrer neben seinem Einrad steht. Die optimale Höhe hat der Sattel, wenn der Fahrer auf dem Einrad sitzt und um das Pedal an der tiefsten Stelle zu erreichen das Knie nur leicht gebeugt, das Bein also beinahe durchgestreckt ist. Das Pedal sollte dabei mit den Fußballen und nicht mit dem Mittelfuß getreten werden. 1.3.1 Einrad - Fahren Im Gegensatz zu früher, als das Einradfahren hauptsächlich von Clowns und Artisten im Zirkus betrieben wurde, hat sich Einradfahren heute zu einer stetig wachsenden Sportart entwickelt und das Einrad gewinnt auch als Fortbewegungsmittel zunehmend an Popularität. Das Einrad ist dadurch nicht nur in der Turnhalle, bei Umzügen oder im Zirkuszelt zu sehen. In den letzten 10 Jahren wandelt sich auch das Image des Einrades zunehmend vom Clown-Requisit hin zum Trendsportgerät. Routinierte Einradfahrer bewegen sich auf dem Einrad so sicher wie Fußgänger und bewältigen problemlos auch längere Strecken. Vor allem trug auch die Weiterentwicklung des Materials hin zu mehr Stabilität und einer höheren Belastbarkeit der Einrad-Teile dazu bei, verschiedene neue Varianten und Fahrstile entstehen zu lassen.
1.3.1 Ausrüstung und Sicherheit Beim Lernen in der Sporthalle ist eine besondere Ausrüstung nicht erforderlich. Werden nach einer Grundausbildung jedoch bestimmte Sportarten angestrebt, sollte man sich über die folgenden Ausrüstungsgegenstände Gedanken machen. Handgelenk-Schützer: Am Häufigsten landen Einradfahrer, die vom Rad stürzen auf ihren Händen oder Handgelenken. Von allen Teilen der Sicherheitsausrüstung werden die Hangelenkschoner daher am stärksten beansprucht. Knie- und Ellbogen-Schützer: Am Zweithäufigsten landet der Einradfahrer beim Sturz auf seinen Knien, dicht gefolgt von den Ellbogen. Entsprechende Schützer helfen, langwierige Verletzungen zu vermeiden. Helm: Vor allem beim Off - Road Fahren ist ein Helm unentbehrlicher Bestandteil der Sicherheitsausrüstung. Schienbeinschützer: Schienbeinschützer sind vor allem dann unentbehrlich, wenn der Fahrer mit Metall-Pedalen oder Pedalen mit Pins fährt. Solche Pedale geben zwar besseren Halt, können aber schmerzhafte Verletzungen an den Beinen hervorrufen. Fahrrad-Hose: Gepolsterte Radler-Hosen sind durch eine nahtlose, gepolsterte Schrittpartie und lange Hosenbeine, die über den Sattel hinunter reichen, wesentlich bequemer als normale Shorts. Handschuhe: Handschuhe schützen die Finger vor Verletzungen. Sie sind bei manchen Einrad-Veranstaltungen wie etwa bei Rennen vorgeschrieben und können auch fingerlos sein. 1.3.2 Disziplinen Freestyle Unicycling Freestyle ist die wohl älteste Form des fortgeschrittenen Einradfahrens, vergleichbar ist es am besten mit dem Eiskunstlauf. Beim Freestyle werden verschiedene Skills oder Tricks vollführt, die aus den verschiedenen Möglichkeiten auf einem Einrad zu fahren abgeleitet sind und in einer möglichst konsistenten Linie zu einem durchgängigen Ganzen in ästhetisch ansprechender Form kombiniert werden. Off-Road oder Mountain Unicycling (MUni) Off-Road oder Mountain Unicycling in unwegsamem Gelände ist in den späten 1980er Jahren entstanden und jene Einrad-Disziplin, die in den letzten Jahren wohl am stärksten gewachsen ist. Wer genau der Erfinder des Mountain Unicycling war, ist unklar. Zweifellos ist der Kanadier Kris Holm der MUni-Pionier, der am meisten zur Entwicklung des Sports beigetragen hat. MUni kann sehr verschiedene Formen haben, die sich meist an die Varianten des Mountainbikens anlehnen. So gibt es auch beim MUni Disziplinen wie Cross Country, wobei lange Distanzen off road gefahren werden, oder Downhill, wobei versucht wird, die heimtückischsten off road Strecken zu bewältigen, die sich finden lassen. Auch Shore-Riding ist sehr beliebt. Die Einrad-Version des Mountainbike Fahrstils aus North Shore im kanadischen British Columbia, bei dem über Knüppelwege und Holzleitern durch eine natürliche Umgebung gefahren wird. Generell gilt, dass mit einem MUni all die Strecken, die mit einem Mountainbike zu bewältigen sind, ebenfalls zu schaffen sind, manchmal sogar leichter, weil das Einrad wesentlich wendiger ist. Ein traditionelles MUni ist mit einem 2,5 bis 3 Zoll breiten Reifen mit 24 Zoll Durchmesser und aggressivem Profil ausgestattet. Trials Unicycling Trials Unicycling ist den Fahrrad- und Motocrosstrials ähnlich und hat auch seine Wurzeln in diesen Disziplinen. Ziel beim Trial ist es, über Hindernisse zu springen oder zu fahren, ohne dabei einen Fuß oder eine Hand abzusetzen („dabbing“). Trials können sowohl in einer städtischen als auch in einer natürlichen Umgebung gefahren werden, wobei beide Varianten eigene Reize, Herausforderungen und Möglichkeiten bieten. Ein Trials-Einrad ist traditionell ein 20 Zoll Rad mit einer 19 Zoll Felge, auf die ein 2,5 Zoll Reifen montiert wird. Weil das Einrad durch das Springen großen Belastungen ausgesetzt ist, muss es eine besonders stabile Achse, Nabe und Kurbeln haben. Street Unicycling Beim Street Unicycling (oder von den Einradfahrern oft einfach als „Street“ bezeichnet) handelt es sich um einen Fahrstil, bei dem Elemente aus Freestyle und Trials kombiniert werden und der Fahrer die Objekte, die er in einer städtischen Umgebung findet, wie etwa Randsteine, Absätze, Treppen oder Geländer verwendet um verschiedene Tricks zu vollführen. Typische Street-Elemente sind Crankflips, Unispins und Twists. Diese Tricks können in verschiedenen Varianten kombiniert werden und die Bewegungen können auch beim Überwinden von Hindernissen wie Treppen (stair sets) oder Geländern (rail grinding) vollführt werden. Beispiele für Varianten sind etwa der Hickflip, ein 180 Grad Unispin kombiniert mit einem Crankflip oder ein 180 Flip, der gleichzeitig ein 180 Twist und ein Crankflip ist. Im Allgemeinen wird Street auf einem 20 Zoll Trials-Einrad mit einigen Modifikationen gefahren. Als Begründer des Street Unicycling gilt der amerikanische Einradfahrer Dan Heaton. Wichtige Beiträge lieferten Mike Clark als Erfinder des Crankflip, Brian Lundgren als Erfinder des Backflip und Shaun Johanneson. Flatland Flatland ist eine relativ junge Form des Einradfahrens, die sich aus einer Kombination aus Street und Freestyle entwickelt hat. Laut Definition folgt es den gleichen Regeln wie Freestyle: der Fahrer versucht auf ebenem Untergrund verschiedene Tricks und Bewegungen. Beim Flatland kommt jedoch ein bestimmter urbaner Flair dazu. Oft wird dabei versucht, verschiedene Moves in einer Kombination oder Line zu fahren. Auch für Flatland wird normalerweise ein modifiziertes 20 Zoll Trials Einrad verwendet. Touring oder Commuting Bei dieser Disziplin geht es um das Fahren langer Strecken. Mit einem Raddurchmesser von 29 bis 36 Zoll lassen sich leicht Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h erreichen. Um als Touring-Einrad zu gelten, muss ein Einrad mindestens 26 Zoll Raddurchmesser aufweisen. Teamsportarten auf dem Einrad Einrad-Basketball Einrad-Basketball wird mit einem regulären Basketball auf einem regulären Basketball-Feld nach herkömmlichen Regeln gespielt, so muss der Ball zum Beispiel beim Fahren gedribbelt werden. Darüber hinaus gibt es einige Zusatzregeln, speziell für Einrad-Basketball. Beispielsweise muss der Spieler zumindest einen Fuß auf dem Pedal haben, wenn er den Ball wirft. Einrad-Basketball wird normalerweise mit 24 Zoll Einrädern, oder kleineren Rädern und Plastikpedalen gespielt, um den Platz und die Schienbeine der Spieler zu schonen. Einrad-Hockey Einrad-Hockey wird im Großen und Ganzen nach den Eishockey - Regeln gespielt. Dazu werden ein Eishockeyschläger und ein Tennisball verwendet. Körperberührungen sind verboten. Der Sport gewinnt zusehends an Popularität. In Deutschland, der Schweiz und Großbritannien gibt es aktive Einrad-Hockey-Ligen. Freestyle-Kür Bei der Frestyle - Kür werden ähnlich wie beim Eiskunstlauf zur Musik Tricks in einer einstudierten Abfolge gezeigt, die von einer Jury benotet werden. Neben Paar- und Gruppenküren gibt es diese Disziplin auch als Einzelbewerb. Zur Bewertung zählen neben der Schwierigkeit der gezeigten Tricks auch die Sicherheit, mit der sie gefahren werden, und Aspekte der Präsentation wie Kostüm, Musik und Publikumskontakt. Vor allem Einradfahrer aus Japan haben diesen Bewerb in den letzten Jahren durch einen eleganten, tänzerischen Stil mit flüssig aufeinander folgenden Tricks und vielen Pirouetten weiterentwickelt und geprägt. Mannschaftseinradfahren Das Mannschaftseinradfahren gehört zur Abteilung des Kunstradfahrens. In dieser Disziplin geht es um Synchronität und Ästhetik. Eine Mannschaft aus vier oder sechs Personen muss dabei auf dem Einrad eine bestimmte Anzahl verschiedene Figuren innerhalb einer vorgegebenen Fläche von 11 m × 14 m vorzeigen. Einradrennen Disziplinen die weltweit anerkannt sind: 10m, 30m, 50m, 100 m, 400 m, 800 m, 10 km, Marathon, Staffel Einbein: Einrad einbeinig fahren. Radlauf/Wheelwalk: Beim Radlauf wird das Rad nicht wie üblich mit den Pedalen angetrieben, sondern direkt mit den Füßen auf dem Rad „gelaufen“. Obstacle: Hindernisparcour Coasting / Gliding: Beim Coasting wird ohne zu treten gerollt, dabei stehen beide Beine auf der Gabel. Das Gliding erfolgt analog, nur muss hier ein Fuß auf dem Rad schleifen. Hochsprung/ Weitsprung langsam Vorwärts/Rückwärts Jonglieren 1.3.3 Grundlagen Einradtricks Freihändig aufsteigen: Für Neuanfänger ist das Aufsteigen ohne Festhalten oder Hilfestellung relativ schwierig. Der Einradfahrer hält mit einer Hand den Sattel, der zwischen die Beine geklemmt ist. Das Rad wird etwas vorgestellt. Ein Pedal ist etwas oberhalb des tiefsten Punktes. Tritt der Fahrer in das Pedal, so bewegt sich das Rad in Richtung Fahrer und der Sattel steigt auf. Nun heißt es nur noch „Balance halten“. Zu Beginn ist es günstig, das ganze mit Festhalten an einem Zaun zu üben. Rückwärts Fahren: Beim rückwärts Fahren tritt der Fahrer in umgekehrte Richtung in die Pedale. Weil es beim Einrad keinen Leerlauf gibt und die Pedale direkt mit dem Rad verbunden sind, bewegt sich das Einrad rückwärts. Pendeln oder auch Stand-Wipp: Der Einradfahrer hält das Einrad an der Stelle, indem er nur eine halbe Pedalumdrehung vor und zurück fährt. Einbeinig pendeln: Der Einradfahrer vollführt die Pendelbewegung nur mit dem Fuß, der auf dem tiefer liegenden Pedal steht. Der freie Fuß wird auf die Gabel gestellt, oder vor dem Rad ausgestreckt. Einbeinig fahren: Das Einrad wird nur durch Tretbewegungen mit einem Fuß auf einem Pedal angetrieben. Der freie Fuß wird wie beim einbeinigen Pendeln auf die Gabel gestellt. Seat-out fahren: Ohne selbst auf dem Sattel zu sitzen, hält der Fahrer den Sattel vor oder hinter dem Körper fest. Drag seat: Wenn der Einradfahrer im Fahren den Sattel nach vorne oder hinten auf den Boden fallen lässt, und dann so weiterfährt. Wheel Walking: Der Fahrer treibt sein Einrad nicht durch Treten in die Pedale an, sondern indem er - im Sattel sitzend - mit beiden Füßen mittels kleiner „Tippelbewegungen“ direkt auf dem Reifen läuft und diesen bewegt. Springen: Der Sattel wird zwischen den Oberschenkeln eingeklemmt oder mit den Händen gehalten. Durch Druck auf beide Pedale kann der Einradfahrer samt Rad hochspringen und auf der Stelle hüpfen. Bei Meisterschaften werden Wettkämpfe im Hochsprung und im Weitsprung ausgetragen. Das Springen ist auch eine wichtige Technik im Einrad-Trial und MUni. Unispin: Der Einradfahrer springt hoch, fasst das Einrad am Sattel und dreht es während der Flugphase um 180, 360, 540 oder mehr Grad. Nach der Drehung landet der Fahrer wieder auf den Pedalen. Stand up: Beim Stand up steht der Einradfahrer mit einem Fuß auf der Gabel und treibt mit dem anderen den Reifen an. Coasting: Beim Coasting berührt der Fuß weder Reifen noch Pedale. Crankflip: Beim Crankflip werden die Füße im Sprung weggestreckt, während das Rad eine Umdrehung macht. Seatdrop: Der Sattel wird nach hinten oder vorne fallen gelassen und man fährt so weiter Gliding (one foot wheel walk): Ein Fuß auf der Gabel der andere Fuß ist sowohl auf Gabel und Rad und bewegt das Rad side mount: seitlicher Aufstieg bei dem das Bein über den Sattel geschwungen wird Pirouette: dabei dreht sich der Fahrer mit dem Einrad in eine Richtung (es sieht dann so aus wie eine Schraube)
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